Das Leben schließt sich wieder
zu einem großen Kreis,
man ist darin gefangen,
auch wenn man es nicht weiß.
Uralt und sehr heilig
ist dieses Kreises Macht,
ein Werden und Vergehen,
das Sein von Tag und Nacht,
von Sommer und von Winter,
der Wechsel warm und kalt.
das Leben und das Sterben,
der Kreis von Jung zu Alt.
Auch wenn ich einst vergehe,
so werd ich immer sein
und kehre immer wieder,
der Kreis schließt alles ein.
Den wahren Trost vor Augen,
hab ich es jetzt erkannt,
ich bin ein Teil des Kreises,
der Leben wird genannt.
copyright BILD © 2006 Gisela Kurlvink & Jürgen Kurlvink